Montag, 20. August 2012

ich kann euch sagen,

die Ferien schaffen mich. Ich brauche Ferien!
24 Stunden am Tag rundum von 4 Kindern umgeben zu sein, bedeutet irgendwie, dass man zu nichts mehr kommt. Nicht zum nähen, nicht zum bloggen, noch nicht mal zum Zeitungslesen.
Wobei Fiona und Lenanrt wesentlich weniger anstrengend sind als Tessa und Nikolas, aber trotzdem....

Fuer jedes post, dass hier erscheint, sind mindestens 3, die auf Grund von Zeit- oder Energiemangel nicht geschrieben werden und nur im Kopf existieren. Ich fange jetzt einfach mal von hinten an, und zwar mit dem letzten Wochenende. Da waren wir naemlich am Lake Tahoe.
(Wer von euch den Film gesehen hat: das ist da, wo sich Meg Ryan in Stadt der Engel zu Tode faehrt).

Im Winter ist das Kaliforniens beliebtestes Ski-Gebiet, und auch im Sommer ist Hochsaison, dann wird am und im See gechillt, gebadet, was auch immer. Ingo war im Winter schon zum Skifahren da, und Freitag sind wir zum Zelten hingefahren, fuers Wochenende.
Das mit dem Freitag war eine relativ bloede Idee, denn Freitags bricht in der kompletten Bay area regelmaessig der gesamte Verkehr zusammen, und so haben wir dann auch schon bis Fairfield 2 Stunden gebraucht. Dazu kam dann auch noch, dass wir unbedingt vor Einbruch der Dunkelheit in Tahoe sein sollten, weil man uns sonst nicht mehr auf den Campingplatz lassen wollte (Vorschlag: wir koennten ja eine Nacht im Auto schlafen. Nee, is klar.) Stress pur.
Faaaaast (ist nur ein bisschen gelogen) haetten wir es dann auch noch geschafft, aber dann musste Tessa sich 12 Min vor Ankunft noch mal eine Runde übergeben. Supi. Netterweise liess man uns (und die drei Autos nach uns) aber dann wenigstens doch noch auf den Campingplatz.

Wegen der Dunkelheit gibt es dann vom ersten Abend auch keine Bilder.

Am naechsten Morgen




beschlossen einige Familienmitglieder, dass die ausgefallenen s'mors vom Abend zuvor sofort als Fruehstueck nachgeholt werden mussten (iiiiih).

Nach dem Fruehstueck sind wir erst mal zu einem schoenen Ausguck gefahren:





die einzige Insel.

Und nur, dass ihr hinterher nicht sagt, ich haette euch nicht informiert:



Dann ging es weiter nach Heavenly, und dort sind wir in eine schwyzer Gondel gestiegen und den Berg hoch gefahren (108 Dollar *hust* und das auch nur, weil Fiona ist 12 ist und Nikolas 4 *hust*)


Zwischenstopp auf 2/3 der Strecke, fast so schoen wie der Ausblick:


A-Z Hoernchen beobachten:



Tessa war auf dieses heisse Gefaehrt nicht angewiesen, persoenlicher Assistent:



Nach Nevade oder nach Kalifornien zum Skilaufen?



Leider sehen Skipisten im Sommer gar nicht schoen aus. Umweltsünder!!!


Und dann ging es wieder bergab. Tessa war die Gondel nicht so richtig geheuer:




(Koennt ihr es lesen? Ein klick aufs Bild macht es Größer!)

Dann mussten wir alle erst mal Pause machen und danach eine Runde spielen gehen:






Lennart hat eine neue Freundin!



Und dann noch eine Runde posen:





Mitten durch Stateline laeuft die Grenze zwischen Nevada und Kalifornien:

auf der einen Seite alpenlaendischer rustikaler Chic, auf der anderen Seite Casino-Bunker:





Pferde mit Bereifung habe ich auch noch nie gesehen:


Und so sieht es am Seeufer aus (Camp Richardson)





Der Eisladen war wirklich so gut, wie der Andrang vermuten liess:



Das ist unser Zelt und so sehen wir beim Campen aus:




Abends sind wir dann Pizza essen gegangen


und pst, nicht verraten: Die Reste haben wir zum Fruehstueck am naechsten Morgen gegrillt. War lecker!


Und dann alles wieder einpacken (SO faltet man das Queen Airbed fachfrauisch zusammen! origami fuer Fortgeschrittene *g*)


Und dann durch den Sonntagnachmittag Rückreise-Stau wieder zurueck. Mehr als sechs Stunden haben wir gebraucht....

Jetzt die letzte Ferienwoche, dann kommt Oma, dann fliegt Ingo nach Deutschland und naechste Woche Dienstag wird Nikolas eingeschult. In den Kindergarten. Aber das ist ein anderes Thema.
Stay tuned!

Tina

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