Sonntag, 27. März 2011

It never rains...

... in southern California - ich bin mir sicher, ihr alle kennt das Lied:






Ingo und mir ist es die ganze letzte Woche nicht aus dem Sinn gegangen.
Das Problem an der Sache: Schön, wenn es in southern Californie NIE regnet.
Aber wir leben leider in North California. Und hier hat es die ganze letzte Woche vor allem das getan, es hat geregnet, und wie!

Der Höhepunkt war dann Donnerstag, wo hier und in San Francisco 1,35 inch Regen pro-was-auch-immer heruntergekommen sind, diversen Leuten die Hintergärten einfach weggebrochen sind und sich Straßen in Flüsse verwandelt haben.

Mein Highlight war, dass ich vor dem Ausgang von Target (Minuten vorher hatte ich noch über eine Frau geschmunzelt, die ihren einen Fuß in einem Gummistiefel hatte und den zweiten, daran festgetackerten Stiefel zum bezahlen zur Kassiererin hoch streckte) stand und zum Auto wollte, mit Tessa auf dem Arm.
Mann zu mir: Du kannst da jetzt nicht rausgehen, guck mal, wie es regnet.
Ich: ich muss aber, ich muss meinen Sohn aus dem Kindergarten abholen
Er: Denk an dein Baby, an seine Gesundheit, du kannst da jetzt nicht herausgehen. Du hast ein Baby!

In dem Moment kam dann eine weitere Frau auf mich  zu und bestand darauf, mich und Tessa mit ihrem Regenschirm zum Auto zu eskortieren. Das war sehr nett (und ist mir am Freitag gleich noch mal beim Kinderarzt mit einem anderen Menschen passiert), aber in Prinzip sinnlos, denn auf dem Parkplatz stand / floss das Wasser 5-15 cm tief, und so kam ich zwar oben trocken im Auto an, war aber bis zu den Knöcheln nass. Ich hatte nämlich keine Gummistiefel an, sondern Turnschuhe.
Egal, ab zum Kindergarten. Leider ist der Parkplatz neben tausenden von Stop-Schildern auch noch mit unendlichen vielen Bumps bestückt, die verhindern, dass man schneller als 10 mph fahren kann, und vor einer von diesen Bumps stand das Wasser dann fast einen halben Meter tief, weswegen es dann irgendwie seinen Weg in meinen Motorraum gefunden hat, dafür gesorgt hat, dass das Batterie-Zeichen rot aufleuchtet und sämtliche elektronische Unterstützung ausgefallen ist (Bremskraft, Servolenkung) - das war ein lustiges Gefühl :-/ - hat sich aber zum Glück nach einigen hundert Metern wieder gegeben, und  schon stand ich vor dem nächsten Problem: Dort, wo ich mein Auto normalerweise am Kantstein vor dem Kindergarten parke, befand sich ein halber Meter breiter, 30 cm tiefer, reißender Bach... Also zum Kirchenparkplatz, wo das Wasser nur 5 cm stand, Tessa im Auto gelassen und Nikolas schnell aus der Preschool geholt. Sagenhaft...

Blieb das Problem, das Fiona noch irgendwie nach Hause musste, und Lennart auch.

Fionas Schule ist oben auf dem Berg, und man hat 2 Optionen: entweder man ist 15-10 Minuten vor Schulschluss da und wartet mit hundert von anderen Eltern auf dem Parklplatz bis das Kind kommt, oder man kommt kurz vor oder nach Schulschluss, das sieht dann so aus:


Wir bergab, die anderen Bergauf, wir warten gerade, dass die Ampel unten wieder grün wird, dass, was man an Gegenverkehr sieht, will alles noch den Berg rauf - wir biegen unten aber links ab. Ab da, wo ich das Foto gemacht habe, haben wir noch 3 Ampelphasen gebraucht...

Die Gullis waren leicht überfordert


Es fließen die Bäche ...


(und das war noch harmlos...)

Am Donnerstag ist Lennart dann nicht zum Training gegangen (Halsschmerzen), aber Freitag nach dem Training sah er dann so aus:


erstaunlicherweise bekommt meine amerikanische Rührschüssel-Waschmaschine das tatsächlich in 20Minuten wieder sauber *g*

NIkolas wollte auch ein Foto.

Samstag dann das erste Spiel, Ort: San Francisco City College:

*Back in the City!*

Wandgemälde:


Und auch Tankstellen kann man schön machen:

Zurück zum Spiel


Aufstellung


Abklatschen nach der Klatsche für die Gegner (20:0)




Familientreffen auf der Tribüne

danach ging es dann weiter zu Patzi und ihrer Familie.
Patzi behauptet weiterhin eisern, sie würde sich über den Regen freuen und ihn genießen, und es würden noch Zeiten kommen, in denen  wir den Regen ebenfalls herbei sehnen würden - ihr Wort in Gottes Gehörgang!

Nach leckeren Kuchen und Abendessen hatten wir die Umrundung der Bay gegen 21.00 Uhr dann vollendet und sind kollektiv ins Bett gefallen.

Heute Frühstück mit Bagels (Nikolas hat sich selbst angezogen und ist bereits, mit den anderen Jungs der Familie zum BrötchenBagelholen zu fahren

) und Frieda:


Und zum Abendessen dann Tacos und Tortiallas zum selbst machen:


Fehlt nur noch das Foto der Woche von der Chefin Prinzessin, die momentan ein kleines Sabber-Problem hat:


Für nächste Woche ist Sonne angesagt und wieder deutlich wärmere Temperaturen *yeah*



Hoffen wir mal, das es stimmt...


PS ach ja, nicht dass es heißt, wir hätten es euch nicht gesagt:

dieses Haus


1010 House Front.jpg


wird verlost - Einsatz allerdings 150 Dollar... (dafür bessere Gewinnchancen als beim Lotto!)

1 Kommentar:

  1. Ihr müsst das Lied auch mal bis zum Ende hören, dann stimmt's doch wieder:

    It never rains in California
    But girl don't they warn ya
    It pours, man it pours

    Es kann nur bessr werden :-)

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