Dienstag, 30. Juli 2013

California vs Texas

Heute habe ich nicht so viele Fotos für euch, denn der Tag war ziemlich un-aufregend.
Ich habe ein paar Stunden gearbeitet, Fiona war im Camp.
Da das erst um 17.00 Uhr zu Ende ist heisst das leider auch, dass danach Sightseeing-mässig nicht mehr viel los ist, denn in den USA macht alles (öffentliche Gebäude, Museen, .Zoos, ...) in der Regel um 16.00 Uhr oder aller-spätestens um 17.00 Uhr zu. Das ist für einen als Europäer doch echt ungewohnt, und verstehen tue es ich auch nicht so ganz, denn das zwingt einen geradezu dazu, in der feistesten Mittagshitze unterwegs zu sein - statt Siesta zu machen und später loszugehen.

Apropos Hitze: affenartig. Unfassbar. Wahnsinn.

Während es in Kalifornien schön warm ist (meistens) ist es hier schrecklich heiss. Erst war es klebrig-heiss und total schwül (so um die 35 Grad?) heute war es dann trocken heiss, aber mega heiss (38 Grad), und morgen soll es NOCH wärmer werden. Jetzt, abends um 22.00 Uhr, sind Temperaturen die man sich tagsüber wünschen würde.

Nach dem Camp sind wir erst Mal was kaltes Trinken gegangen, in dem In-Coffeeshop von Austin, Jo's coffee. Das ist eigentlich nur eine Hütte mit Terrasse.



 Aber immerhin überdacht (--->Schatten). Schöne Wand:



Zum Kaffee kann ich nichts sagen, ich habe ihn als Iced Latte getrunken, da schmeckt alles gleich *g*

Dann sind wir noch ein bisschen auf der Suche nach dem Dillo durch die Gegend geeiert, aber ich habe das Gefühl, den gibt es nicht mehr. Wahrscheinlich ist der Reiseführer da einfach veraltet.

Na, dann war auch schon Zeit für Abendessen.
Fiona hat sich mal was exotisches rausgesucht:


Traditionelle deutsche Küche, sieht dann so aus:


Naja wenigstens die Brezel war deutsch (und zur Abwechslung auch mal nicht Süß). Hat gut geschmeckt, und im Biergarten (total leer) gab es auch noch Kaltwasser-Ventilatoren. Hurra.



Jetzt sind wir wieder in unserer Unterkunft, waschen mal 'ne Runde Wäsche (die haben eine Euro-style Waschmaschine *neid*) und gucken ein bisschen das Erste App.

Ansonsten:
hier ist alles billiger, Benzin (50 cent pro Galone, ca.), Lebenmittel, und offensichtlich auch Grundstücke und Häuser (die gleiche Firma, die bei uns in der Bay area ab "lower 500k" verkauft, verkauft hier ab 140K), alles ein bisschen grösser (Whole foods market!), aber dafür gibt es hier laut Reiseführer auch nur 4 Jahreszeiten: almost summer (November), Christmas, like summer (january), Sommer (Februar - Oktober).

Dafür dürfte dann auch die Rechnung für Strom (Klimaanlage) und Wasser (Dusche, Bewässerung) um einiges höher sein in anderen Gegenden der Welt.
Aber schön ist es hier. Viel grün, viel Wasser, nette Menschen. Allerdings weniger international als in der bay area, die meisten sind Weiß oder mexikanisch.

PS in 1,5 Stunden Entfernung soll sich eine alte Hochburg der Deutschen befinden, Fredericksburg, wohl ein beliebter Wochenendausflug. Leider zum Glück werden wir das nicht mehr schaffen, genau so wie den von Fiona gewünschten Ausflug zur Schlitterbahn. Heisst wirklich so ;-)



1 Kommentar:

  1. in der Schlitterbahn arbeitet die zukünftige Gastmum meines Sohnes - er freut sich schon drauf :-)

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