Im März kam dann die Bestätigung für die erfolgreiche Camp Anmeldung.
Für Camp Halfblood (Leser der Percy Jackson Reihe wissen, worum es geht, alle anderen sehen zu, dass sie gleich heute oder morgen "Percy Jackson - Diebe im Olymp" gucken. Der ist nämlich wirklich gut (besonders Pierce Brosnan).
Das einzige Problem an der Sache: Camp Half Blood ist ein Tagescamp (8.00 - 17.00 Uhr) das in AUSTIN, TEXAS stattfindet. Und nirgendwo sonst.
Austin ist von San Francisco 1500 Meilen entfernt, oder in Dollar: ca. 350 Dollar pro Flugticket weit.
Nun ja, die Tochter bezahlt das Camp selbst, also dann nur noch den Rest gebucht - an dieser Stelle der Hinweis, dass man NICHT bis eine Woche vor Termin warten sollte, um den Flug zu buchen. 2 Wochen früher wäre um einiges billiger gewesen (und non-stop).
Familie R. war mal wieder ein bisschen spät dran und es reichte nur noch für eine schnelle Limonade im zukünftigen Harvey-Milk-Airport, zur Zeit noch SF International.
2 Stunden später Landung in Phoenix, Arizona. wo wir dann 20 Minuten Sprint von Terminal A nach B hatten, und dann ratz-fatz ein Stück Pizza runtergeschlungen, während schon Check in für den Weiterflug war.
Ganz üble, tierisch Laute Maschine - was ist ein CRJ eigentlich für ein Fabrikat?
Immerhin, die Stewardess hatte Humor.
Ich bin früher total gerne geflogen, heute bin ich immer froh wenn ich oder der oder diejenige, die ich im Flugzeug kenne, heil wieder unten ist. Wäre ich nicht so tierisch klein, ich hätte sogar gerne als Stewardess gearbeitet. (Heute scheint das kein Problem mehr zu sein, ob der Flugbegleiter an die Gepäckluke kommt oder nicht, den helfen tun die nicht mehr. Die rufen nur noch von hinten: das passt nicht! Und lassen die Passagiere dann gruppendynamisch wirkungsvoll eigene kreative Lösungen finden).
Um 23.00 Uhr Ortszeit dann Ankunft auf dem ausgestorbenen Flughafen von Austin - alles zu.
Beim Mietwagen Verleih wurde mir dann kurzerhand "für nur 5 Dollar mehr!!!!" ein Mustang angeboten, aber ich habe das abgelehnt. Fiona ist immer noch sauer.
Ab in unsere Unterkunft, die ich nach Nähe zu Camp (immerhin Beginn um 8.oo Uhr morgens) ausgesucht habe. Stellt sich als eher spartanisch heraus, das ist unser Zimmer:
(der Rest ist nicht sehenswert, nichts als kahle weisse Wände), der Rest des Hauses sieht ähnlich aus - aber immerhin 3 Riesenglotzen, 3x so gross wie unsere zu Hause - jede alleine)
Für mich dann heute übles Erwachen, ich weiss nicht, was es war / ist - Magenverstimmmung, Migräne der allerschlimmsten Art, Reisekrank, dehydriert - jedenfalls rasende Kopfschmerzen und böse Übelkeit - also nach dem Aufstehen gleich wieder ins Bett (quietsch, quietsch - die Sprungfedern) und trotzdem noch 2 mal übergeben....
Trotzdem, gegen Mittag mussten wir los, weil eine Segway Tour gebucht (und bezahlt!) war. Bis dahin habe ich noch zugesehen, ordentlich Flüssigkeit, eine Vomex, 2 Ibu in mich reinzubekommen (Formigran hatte ich morgens schon erfolglos genommen), und irgendwann ging es dann auch....
Einweisung im Laden, noch ein bisschen verkrampft:
Und los geht's! Segway fahren ist sooooooo toll, nach Hamburg und Washington DC meine 3. Tour.
Erster längerer Stop: Capitol. Austin ist die Haupstadt von Texas. Gelernt: In Texas ist alles grösser, aus Prinzip. Das Capitol grösser als das in DC, die Flagge von Texas grösser als das Star spangled Banner, usw.
Capitol von hinten:
und vorne
und rein. Sogar die Türscharniere sind mit Wappen:
Attraktion: Quinceanera
Da werde ich die Woche noch mal hingehen:
Wir so vor dem Capitol:
Weiter Richtung Fluss,
Cooles Denkmal, die Statue hält die Gitarre, der Schatten sieht so aus, als ob er sie spielt.
Die 6th Street ist das Party-Viertel von Austin.
Dann waren wir erst mal was essen, und noch bei Book People, der Laden, der das Camp veranstaltet. Und noch ein bisschen Proviant shoppen.
Jetzt geht es ab ins Bett, denn morgen ist Aufstehen um 6.30 Uhr angesagt....
PS und was hat der Junggeselle von Welt im Kühlschrank? Ordentlich Energie-Drinks, aber sonst nicht viel.....










Sei froh, dass es ein Jet war. Hätte auf so einer Strecke auch eine Turboprop werden können...
AntwortenLöschenCRJ: Der Bombardier Canadair Regional Jet (CRJ), der ursprünglich Canadair CL-600 Regional Jet hieß, ist ein zweistrahliges Regionalverkehrsflugzeug des kanadischen Flugzeugherstellers Bombardier. Zu den anfangs nur fünfzigsitzigen Varianten des Tiefdeckers kamen im Laufe der Jahre immer wieder verlängerte Varianten heraus, zuletzt der CRJ1000 für bis zu 104 Passagiere.
Naechstes Mal soll sie sich einfach nach Vancouver anmelden, das ist ein overnight camp :-)
AntwortenLöschenAber dann kannst Du natuerlich nicht soviel sightseeing machen...