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Samstag, 5. November 2011

Regenzeit.

Die Leute hier haben schon länger davon gesprochen "Regenzeit". Nicht Herbst, nicht Winter, Regenzeit.
Da unser Besuch unbedingt noch mal an den Strand wollte, das Wetter super war (ca. 23 Grad, Sonne) und dann auch die Nachrichten für Donnerstag Wetteränderung und "Regenzeit" angekündigt haben, sind wir Dienstag noch mal nach half moon bay gefahren.



Es war wunderbar, ca. 23 Grad im nicht vorhandenen Schatten, windig. Baden kann man (da) im Pazifik zwar nicht, aber dass wussten wir ja vorher. Genau richtig um am Strand im Sand zu sitzen und Sonne zu tanken 





Die Wellen waren gigantisch, und zahlreiche Surfer vor Ort.


Am Anfang konnte ich Nikolas auch noch vom Wasser fern halten, aber die Kinder, mit denen er irgendwann angefangen hatte zu spielen, durften in die Brandung, und er ist dann mit ....










Wobei ich ihm dann - da war er aber schon klitsch nass - irgendwann doch verboten habe, weiterzumachen - da wir  eins der anderen Kinder schon von einer Welle umgerissen worden (der Vater stand aber daneben).

Tessa hingegen war nicht so nah am Wasser wie es aussieht - der Strand fällt dort  sehr steil ab, so dass eine optische Täuschung entsteht *g*




Wenn ich mir die Bilder so ansehe, kann ich kaum glauben, dass das erst 4 Tage her ist - heute gießt es wie aus Kübeln, wir haben nur noch 11-13 Grad tagsüber und alles ist grau und trübe *schnief*

Ich hoffe mal, dass die Regenzeit jetzt nicht bis Februar durchgehend anhält - ich will Weihnachten an den Strand (sofern wir da nicht nach Las Vegas fahren *g*)

Sonntag, 10. Juli 2011

zum Glück wieder zurück ;-)

So, Urlaub überlebt *g*

Also, Ingos Büro war diese Woche geschlossen (Happy Independence Day!) und wir haben die Gelegenheit genutzt, uns aus dem Staub zu machen. Richtung Süden natürlich.

Am ersten Tag sind wir bis San Simeon gekommen. Das ist ca. die halbe Strecke nach LA runter, dort hatten wir einen Camping-Platz vorgebucht. Die Strecke den Highway Nr 1 runter ist wunderschön, aber man braucht ewig.

Zunächst ein kleiner Zwischenstopp in Monterey, wo man Seelöwen sehen kann - blöderweise waren wir aber falsch, deswegen haben wir Kormorane gesehen *g*



Damit und mit  den Seesternen waren die Kinder zum Glück aber auch zufrieden.



Schon merkwürdig, vor solchen Schildern zu stehen


Amerika ist groß, vieles größer als in Deutschland, und auch Wohnmobile gibt es in ganz groß


(Die kosten neu so um die 200.000 Dollar *örks*)

Da man jetzt schon den Nebel aufziehen sah, schnell weiter


Einige Impressionen aus dem Autofesnter vom Highway Nr. 1



Big Sur



Sehr cooles Motel, mit Bar im Wald.

Unser Coleman-Instant-Tent war wirklich in wenigen Sekunden aufgebaut:


Was wir in dem Moment nicht gesehen haben: Direkt hinter dem Zaun war eine Straße. Großartig, wenn an einem Zelt so dicht ein Auto vorbeifährt, hört sich das an, als ob es direkt über dein Kopfkissen fährt *Ohren zuhalt*

Patriotische Nachbarn - schick mal jemand eine Deutschland-Fahne, bitte!


Blick aufs Meer vom Zelt:


Skeptische Nachwuchs-Camperin


Nikolas war in der Nacht von Fiona und Lennart abgedrängt worden und schlief dann morgens mit dem Kopf von der Matratze hängend. Hatte eine Änderung der Schlafordnung zur Folge:


Blick ins Zelt, morgens:


Manchmal geht es halt schief *kicher*


Da wir überraschend festgestellt hatten, das wir direkt am Hearst Castle sind, haben wir das spontan auf unsere Besuchsliste gesetzt. Blick vom Besucherzentrum zum Schloss:


(ja, ganz rechts oben, in der Ecke...). Die Fahrt mit dem Bus vom Zentrum zum Schloss dauerte dann auch ca. 20 Minuten. Das Schloss bestand dann aus dem Herrenhaus, dass aussieht wie eine südeuropäische Kirche und den 3 Gästehäusern, die zusammen dann aussehen wie ein südeuropäisches Dorf. Nun ja, wer es leiden mag...


Das ist ein Wohnzimmer.


Und der Billard-Salon.

Aber der Garten ist wirklich schön:


Der Swimming-Pool:



Und noch der Indoor-Pool:


Rückfahrt, zwischen den beiden Bildern liegen 60 Sekunden:



Hearst hat sich nicht nur ein Schloss gebaut, sondern auch noch einen Zoo angelegt - mit Eisbären, Elefant, Giraffen, Zebras, Gemsen... Mittlerweile alle tot oder an Zoos weitergegeben, wo ihre Nachfahren noch leben, mit Ausnahme der


die dort auf den Weiden mit den schwarzen Rindern der Ranch grasen. Sieht wirklich irre aus...

Abends dann Ankunft am Zeltplatz 2 in Malibu - och, so schön hier....



Am nächsten Tag stand dann Hollywood auf dem Programm:





Monsterauflauf vor dem Grauman's Chinese Theater:


Warum, war leider nicht ersichtlich. Der Bürgersteig war abgesperrt, und das Sicherheitspersonal sagte immer nur, sie dürfen nicht sagen warum (Kopf ----> Kantstein).

Es stellte sich dann heraus, das Jennifer Aniston sich verewigt hatte:


An dieser Stelle sagt ich zu Ingo, der neben den beiden grünen Crocs stand:
"Hey, I didn't know Jennifer Aniston is a guy!"
Und der Typ guckte hoch, rollte die Augen und sagte, wir hätten sie knapp verpasst, vor einer Stunde wäre sie da gewesen.
Jaaa, wir auch, du Depp, aber weil die Straße gesperrt war, mussten wir mal wieder bei Starbucks Kaffee trinken gehen!


Das Grauman's Chinese Theater ist nicht nur ein Kino, sondern ein Einkaufszentrum mit tollem Blick auf die Buchstaben. Außerdem gibt es einen schönen Brunnen.


 da war er noch trocken.


jetzt nicht mehr. 
Ich habe dann erst mal schnell eine neue Garnitur besorgt. War zwar fast 40 Grad (Celsius!) warm, aber trotzdem... Niko deswegen ab jetzt in anderen Klamotten.

Eine Spielecke mit Galaxy Tabs (Ipads für Arme) gab's auch noch. 


Dann sind wir so nah wie möglich an die Buchstaben ran:




näher geht nicht.

Insgesamt war Hollywood ziemlich anstrengend und ein bisschen so wie Reeperbahn. Laut, voll, Touris, noch mehr Touris, und alle 43 Sekunden wird man angesprochen, dass man doch eine Bustour in einem Spacko-Bus (englische Doppeldecker, oder Kleinbus, oben offen, Zebra-Bezüge) "zu den Stars" machen soll. Für 50 Tacken pro Person. mit 2 Kleinkindern. Um sich die Hecke von Tom Cruise anzugucken. Nee, is klar.

Wo wir gerade beim Thema sind: Scientology besitzt übrigens drei (3!) riesige Gebäude-Komplexe auf dem Hollywood-Boulevard.  Aber man kann auch nützliches bekommen (mal abgesehen von neuer Kleidung aus dem Disney-Shop):


Den nächsten und letzten Tag haben wir dann in Santa Monica und Venice Beach verbracht:



Die Strömung war echt heftig, die Brandung auch. Die Rettungsschwimmer haben ein paar Mal Leute aus dem Wasser rausgeholt, die zu weit drin waren (erlaubt war hüfttief).



Tessa steht auf Smoothies.






Wie im Kino, oder?


Ich liebe diese Cruiser-Bikes. Ich will auch eins haben. Leider sind die nicht ganz billig, mit Gangschaltung so um die 600 Dollar. Das sind natürlich Kinder-Räder, mein momentaner Favorit ist das hier:

http://bikereviews.com/city-bikes/electra/2010-electra/electra-om-3i-womens-city-bike/

wobei das auch schön ist:

http://www.cyclecityusa.com/index.php?title=Electra_Jenny_3i


Wir sind dann zurück nach Santa Monica um was zu essen. In der Fußgängerzone mal wieder Schlangenbildung, aber diesmal weder für Hähnchen noch für Coach-Taschen (kennt die jemand?), der Laden war neben der Schlange sogar normal betretbar. Mhm.
Also beim Sicherheitsmenschen nachgefragt. Der teilte uns mit, Drama würde kommen
????
Also Drama scheint ein berühmter MTV-irgendwas zu sein, der junge Mann war wirklich begeistert, und riet uns dringend, uns anzustellen. Haben wir uns dann aber doch verkniffen. Wir kennen Drama schließlich noch nicht mal. Ob der verlinkte jetzt der selbe ist? Sieht irgendwie anders aus, oder?




Tessa hatte jedenfalls Spaß.


Wirklich schöne Wandgemälde. Fand sogar die große Tochter.


Ich hätte auch gerne ein Haus in einer Lage, die so ein Hinweisschild rechtfertigt...


und genau SOLCHE Schaukelstühle suche ich auch. Shopping-Tipps bitte an mich!



Hier wird demnächst irgendwas gefilmt...


Venice brachte den Beweis: Inline-Skates sind out, Skateboards und häßliche Brillen im Onkel-Fielmann-Gedächtnis-Look  sind in. Ingo hat sich mal beraten lassen.



seltsame Gestalten.


Schöner Beten.


Evtl. nach dem Sonnenbaden Spritzen schöner aussehen - oder auch nicht *g*


Kein Wunder, dass die Möwen mutieren - Pizza macht eben doch fett!


Sehr cool, die Skateranlagen am Beach. Und wirklich spektakulär anzuschauen. Leider wollte meine Kamera nicht mehr - Batterien alle.



Samstagmorgen: Trüb, Abfahrt. Die schwarzen Punkte im Wasser sind ALLES Surfer.


Wir haben so gelacht: Lennart ist eingeschlafen und dabei irgendwie (???) mit dem Kopf im K****-Eimer gelandet, den wir - wie angedroht - dabei hatten (aber nicht gebraucht haben). Großartig, oder?


Zurück sind wir über die Interstate 5 durch das Landesinnere gefahren (weil schneller). Sehr bergig dort, sehr öde, sehr heiß (bis zu 40 Grad), sehr dünn besiedelt, ziemlich langweilig. Dafür waren wir um 18.00 Uhr zu Hause. Manchmal muss man einfach Prioritäten setzen. 

Heute haben wir dann unsere beiden Besucherinnen verabschiedet, die sich auf den Weg nach Vancouver gemacht haben, und haben unsere neue Lieblings-Nachbarstadt Pleasenton  erkundet, morgen geht Ingo dann wieder arbeiten, Nikolas wird in der Preeschool ein Dinosaurier-Projekt haben, und somit kehrt der Alltag wieder ein.

Euch eine gute Woche, Tina